Aktion Standesamt 2018 – Solidemo in Kassel

Die Aktion Standesamt 2018 fordert ein Gesetz zu einem selbstbestimmten positiven dritten Geschlechtseintrag bis Jahresende 2018. Wir knüpfen damit an die Kampagne „Dritte Option“ und den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Oktober 2017 an. Der Gesetzgeber ist durch jenen Beschluss verpflichtet worden, bis zum 31.12.2018 einen positiven dritten Geschlechtseintrag einzurichten. Alternativ könne er aber auch den staatlich erfassten Geschlechtseintrag komplett abschaffen. Erläuterungen Die Aktion Standesamt 2018 fordert ein neues Personenstandsgesetz mit selbstbestimmtem 3. Geschlechtseintrag.

Dies sind unsere Forderungen:

  1. Nach der Geburt bleibt der Geschlechtseintrag für alle frei
  2. Wer will, kann das eigene Geschlecht selbstbestimmt eintragen lassen: mit mehr Optionen als weiblich/männlich unabhängig von Gutachten, Gerichtsverfahren und Nachweisen unabhängig von der körperlichen Konstitution unabhängig vom Alter für alle, die dauerhaft in Deutschland leben, unabhängig von der Staatsangehörigkeit
  3. Niemand darf aufgrund der eigenen Geschlechtsidentität diskriminiert oder benachteiligt werden. Deshalb fordern wir in dem neuen Gesetz: einen umfassenden Diskriminierungsschutz Neuregelungen zu allen Fragen, die mit dem Geschlechtseintrag zusammenhängen, wie zum Beispiel die Eintragung als Eltern.

In Kassel finden zwei Veranstaltungen statt:

8.Oktober – Workshop
Transpis malen für die Demo
mit der queeren Jugendgruppe im Malala-Mädchenzentrum, Mittelgasse 22, Kassel

10.Oktober – Demonstration
14:30 Treffen in ASTQR Nora-Platiel-Straße 9, Raum 0404
15:30 Startkundgebung Moritzstraße
16:30 Schlusskundgebung Standesamt und gemeinsame Übergabe der Anträge

 

2. Infotreffen Aktion Standesamt

Mittwoch 19.09.2018 – 18:00 Uhr
AST*QR, Nora-Platiel-Str. 9, 34127 Kassel, Raum 404

Die Kampagne Aktion Standesamt 2018 engagiert sich für ein queeres Personenstandsrecht, das intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen berücksichtigt und effektiv vor Diskriminierung schützt. Das bundesweite Bündnis aus Trans*, Inter* und queeren Gruppen, setzt sich sowohl für die Abschaffung des Geschlechtseintrags in offiziellen Dokumenten, als auch für eine selbstbestimmte dritte Option ein: Bei Geburt soll der Eintrag für alle offen bleiben. Später kann sich jede Person, die das wünscht, die Geschlechtsbezeichnung eintragen lassen, die für sie die richtige ist.
In der Aktionswoche vom 8. bis 12. Oktober werden bundesweit Menschen gemeinsam und öffentlichkeitswirksam Anträge bei Standesämtern einreichen.

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qrew goes Freies Radio Kassel: Aktion Standesamt 2018

Am Samstag 01. September ab 20Uhr (Wiederholung Sonntag 02. September ab 12Uhr) sind wir wieder im Freien Radio Kassel zu hören. Wie alle 4 Wochen gestaltet die qrew im Rahmen von „LILI“ (Libertäre Information lokaler Initiativen) eine Sendung zu Themen, die uns bewegen.

Diesmal widmen wir uns in der Sendung der Aktion Standesamt 2018. Neben guter Musik und queeren Terminhinweisen für Kassel erfahrt Ihr was die Aktion Standesamt 2018 eigentlich ist und welche Möglichkeiten Ihr habt Euch zu beteiligen.

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Aktion Standesamt 2018 Infofrühstück

07.09.2018 – ab 11 Uhr – AST*QR, Nora-Platiel-Str. 9, 34127 Kassel, Raum 404

Die Kampagne Aktion Standesamt 2018 engagiert sich für ein queeres Personenstandsrecht, das intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen berücksichtigt und effektiv vor Diskriminierung schützt. Das bundesweite Bündnis aus Trans*, Inter* und queeren Gruppen, setzt sich sowohl für die Abschaffung des Geschlechtseintrags in offiziellen Dokumenten, als auch für eine selbstbestimmte dritte Option ein: Bei Geburt soll der Eintrag für alle offen bleiben. Später kann sich jede Person, die das wünscht, die Geschlechtsbezeichnung eintragen lassen, die für sie die richtige ist. In der Aktionswoche vom 8. bis 12. Oktober werden bundesweit Menschen gemeinsam und öffentlichkeitswirksam Anträge bei Standesämtern einreichen.

Ihr möchtet im Rahmen der Aktion Standesamt 2018 eine Änderung oder Streichung eures Geschlechtseintrags beantragen oder andere hierbei unterstützen?

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Wessen Leben soll hier eigentlich geschützt werden?

Rede zur Nachttanzdemo „Can’t believe we still have to protest this shit“ (25.08.2019) von FU*K:
„Wir sind heute hier um unsere Solidarität mit Nora Szász und Natascha Nicklaus sowie auch allen anderen wegen §219a angezeigten und angeklagten Ärzt*innen zu zeigen. Wir sind hier um gegen die Paragraphen 218 und 219a StGB zu protestieren, die Schwangerschaftsabbrüche und das Informieren über diese kriminalisieren. Wir stehen hier für die Selbstbestimmung über unsere Körper, die wir uns nicht nehmen lassen möchten von sogenannten LebensschützerInnen. 

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Kollektiver Umgang mit psychischen „Krisen“

– Wie kann solidarische Unterstützung jenseits von Psychiatrie aussehen? –

Sonntag, 14.Oktober | 13:00 – 17:00 Uhr

Was tun wenn nahe Menschen in eine „Krise“ stürzen? Schnell sind Wohngemeinschaften und politische Gruppen überfordert. Wie kann solidarische Unterstützung jenseits von Psychiatrie aussehen? Wo liegen die eigenen Grenzen, und was, wenn es nur noch Konflikte gibt? In dem Workshop geht es darum nach Umgangsstrategien zu suchen, die nicht nur eine Menge unbezahlte Arbeit sind oder sofort die Betroffenen pathologisieren, also für krank erklären. Es gibt zu wenig Ansätze dafür in dieser Gesellschaft, und es ist wichtig, diese miteinander aufzubauen.

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Infoveranstaltung: Es gibt mehr als 2 Geschlechter! Meine 3. Option

https://aktionstandesamt2018.de/

Informationsveranstaltung am 27.08. um 19.30 Uhr in Kassel
Ort: Kollektivcafé Kurbad (Sternstr. 20, 34123 Kassel)

Spätestens seit der bahnbrechenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur 3. Option treten die Grundrechte und der Anspruch auf gleiche Teilhabe intergeschlechtlicher und nicht-binärer – sich also weder männlich noch weiblich verstehender – Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit. Von der Rechtsordnung werden sie bisher jedoch nicht mitgedacht – das muss sich bis Ende des Jahres durch ein neues Gesetz ändern.

Die Kampagne Aktion Standesamt 2018 engagiert sich für ein queeres Personenstandsrecht, das intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen berücksichtigt und effektiv vor Diskriminierung schützt. Das bundesweite Bündnis aus Trans*, Inter* und queeren Gruppen, setzt sich sowohl für die Abschaffung des Geschlechtseintrags in offiziellen Dokumenten, als auch für eine selbstbestimmte dritte Option ein: Bei Geburt soll der Eintrag für alle offen bleiben. Später kann sich jede Person, die das wünscht, die Geschlechtsbezeichnung eintragen lassen, die für sie die richtige ist.

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qrew goes Freies Radio Kassel: Queerulant_in – Queere Politiken & Praxen

Am Samstag 07. Juli ab 20Uhr (Wiederholung Sonntag 08. Juli ab 12Uhr) sind wir wieder im Freien Radio Kassel zu hören. Wie alle 4 Wochen gestaltet die qrew im Rahmen von „LILI“ (Libertäre Information lokaler Initiativen) eine Sendung zu Themen, die uns bewegen.

Diesmal berichten wir über die Zeitschrift „Queerulant_in„, welche sich mit queeren Politiken und Praxen auseinandersetzt. Wir sprechen darüber, was „Queerulant_in“ ist, worum es in der neuen zehnten Ausgabe so geht und wie Ihr „Queerulant_in“ erhalten und unterstützen könnt.

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qrew goes Freies Radio Kassel: §218/219 StGB

Am Samstag 14. April ab 20Uhr  (Wiederholung Sonntag 15.April ab 12Uhr) sind wir wieder im Freien Radio Kassel zu hören. Wie alle 4 Wochen gestaltet die qrew im Rahmen von „LILI“ (Libertäre Information lokaler Initiativen) eine Sendung zu Themen, die uns bewegen.

Diesmal senden wir für alle, die nicht da sein konnten, die Aufnahme des Vortrages „Mein Körper -Meine Entscheidung – §218/219-nicht mit uns“ der Gruppe FU*K (Feminism Unlimited Kassel) mit den angezeigten Kasseler Ärzt*innen Nora Szasz und Natascha Nicklaus,sowie Cornelia Krey von ProFamilia zur Geschichte und aktuellen Situation der Paragraphen 218/219.

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Workshop: Trans*sensibilität, Trans*feindlichkeit & solidarische Verbündete

Trans*Menschen sind immernoch zahlreichen Diskriminierungen und Ausschlüssen durch das medizinisch-psychiatrische und juristische System, als auch gesellschaftlichen Strukturen ausgesetzt. Deutlich wird dies zum Beispiel bei Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt oder in der Universität, Beschimpfungen oder Gewalt auf der Straße, Ablehnungen durch Freund*innen und Familie bei einem Coming-Out usw. Mit falschem Namen und Pronomen angesprochen zu werden oder intimen Fragen ausgesetzt zu sein gehört für viele Trans*Menschen zum Alltag. Strukturelle und alltägliche Diskriminierungs- und Ablehnungserfahrungen fördern die Selbststigmatisierung von Trans*Menschen. Folgen sind u. a. eine erhöhte Gefahr für Depressionen und Suizidalität. Für einen akzeptierenden und respektvollen Umgang einzustehen bedeutet häufig viel Anstrengung und ist nicht nur Aufgabe von Trans*Personen selbst. Denn ein unterstützendes Umfeld wirkt sich positiv auf die psychische Stabilität aus.

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queere polit gruppe kassel